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Tarot

Hellseherin Maria: Tarot


Tarot: Foto: © vimolsiris / shutterstock / #1589260768
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Das Tarot gilt auch heute noch als Klassiker unter den Wahrsagekarten, wird aber auch gerne im psychologischen Zusammenhang eingesetzt. Der Begriff "Tarot" entstammt dem Französischen und steht als Name für ein Kartenspiel. Laut verschiedenen Quellen wird die erstmalige Verwendung der Tarotkarten mit dem 14. Jahrhundert beziffert. Tatsächlich gibt es mehrere hundert Tarotdecks, die sich teils erheblich und teils nur in kleinen Details voneinander unterscheiden. Einige Decks sind mehr genutzt als andere und haben sich über die Zeit etabliert.


Rund um das Tarot

Ein vollständiges Tarotkartendeck besteht aus 78 Karten, unterteilt in die Große Arkana mit 22 Karten und die Kleine Arkana mit 56 Karten. Die Karten der Großen Arkana gelten als Ursprung und erlauben das Eintauchen in die Tiefen der großen Mysterien des Lebens. Später kam die Kleine Arkana hinzu, die für das aktuelle Geschehen und den damit verbundenen praktischen Lösungsmöglichkeiten genutzt wird.

Je nach Fragestellung kann zwischen einer Vielzahl von Legesystemen gewählt werden. Bei einfachen Fragen eignet sich das Legen von drei Karten oder das Kreuz mit vier Karten. Bei tiefgreifenderen Fragestellungen kann zum Beispiel das Keltische Kreuz oder die Große Tafel zum Einsatz kommen. Manchmal ist es auch sinnvoll, zwei Legesysteme miteinander zu kombinieren. Auch haben viele Kartenleger/-innen eigene Legesysteme entwickelt, die auf althergebrachten Systemen basieren. Wird mehr als eine Karte ausgelegt, gilt es die Tarotkarten im großen Ganzen zu betrachten, um Zusammenhänge zu erkennen und richtig interpretieren zu können. Oftmals offenbaren sich so auch völlig neue Denkansätze für den Ratsuchenden.


Die Welt der Tarotkarten

Zu den populärsten und einflussreichsten Wahrsagekarten aus dem Bereich Tarot gehören wohl die Folgenden:

Das Rider-Waite Tarot wurde um 1910 vom Londoner Verlagshaus Rider & Son veröffentlicht und gilt aus der Tradition heraus als einzigartig und sinnbildlich. Geschaffen wurde es von dem okkultistischen Autor Arthur Edward Waite in Zusammenarbeit mit Pamela Colman Smith, einer amerikanischen Künstlerin. Der Illustratorin ist es zu verdanken, dass auch die Zahlenkarten gekonnt in Szene gesetzt und somit leichter nutzbar wurden. Beim Rider-Waite Tarot wird oftmals auch vom Schlüssel zur Selbstfindung gesprochen, kann aber auch als Entscheidungshilfe und Ratgeber dienlich sein.

Das Crowley Tarot wurde erstmalig in Form einer Buchillustration "Book of Thoth" 1944 veröffentlicht. Oftmals wird deshalb auch vom Thoth-Tarot gesprochen. Erst im Jahr 1969 war dieses Tarot auch als Kartendeck erhältlich. Namensgeber ist Aleister Crowley, der als britischer Okkultist und Schwarzmagier gilt. Für die Gestaltung der Karten war Lady Frieda Harris, eine englische Künstlerin, zuständig. Basierend auf den magischen Vorstellungen Aleister Crowleys bestechen diese Tarotkarten durch Dramatik und Tiefe sowie hohe künstlerische Qualität.

Das Marseille Tarot stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1760, wo es in der Kartenmanufaktur Nicolas Conver in Marseille hergestellt wurde. Die Hafenstadt galt zum damaligen Zeitpunkt als Schwerpunkt der Kartenproduktion. Es wird davon ausgegangen, dass die Karten auf die Popularität bezogen ihren Namen erhielten. Die Kartenbilder basieren auf alten Holzstichen und sind in blau, gelb, rot und grün gehalten. Neben der Andeutung von alltäglichen Situationen und Tätigkeiten, lassen die Motive auch tiefenpsychologische Aspekte erkennen.

Das Engeltarot gilt als besonderes Deck der Tarotkarten. Da sie mit den Engeln in Verbindung stehen, sind sie durchweg mit dem Guten verbunden und stehen für Freude, Kraft und das Positive, können Mut, Hoffnung und Trost spenden. Genauso wie die Engel und Schutzengel können auch die Engelkarten Begleiter, Freund und Führer sein.

Tarot als Wegweiser

Grundsätzlich können die Tarotkarten zu allen Themen des Lebens befragt werden, wie Liebe und Partnerschaft, Familie, Beruf und Finanzen. Aber auch wenn es um die persönliche Weiterentwicklung oder um den Weg zum eigenen Ich geht, kann das Tarot zum Einsatz kommen. So lassen sich Perspektiven und Potenziale erkennen, Zusammenhänge können offenbart werden, eine neue Sichtweise auf uns und unser Leben wird ermöglicht. Manchmal bedarf es einer objektiven Sichtweise, um zur Selbsterkenntnis zu gelangen oder Antworten zu erhalten.

Ganz gleich, welche Wahrsagekarten letztendlich zum Einsatz kommen, die Aussagen sind grundsätzlich als Tendenzen zu sehen. Es gilt hierbei, nicht das ganze Leben danach auszurichten oder jede Situation zu hinterfragen. Vielmehr sind es Botschaften, die wir in unsere Überlegungen und bei Entscheidungsfindungen mit einbeziehen können. Letztendlich obliegt es jedem selbst, wie er damit umgeht. Jeder ist der Schöpfer seiner eigenen Wirklichkeit. Ein Blick in die Karten kann manchmal aber durchaus hilfreich sein, um Licht ins Dunkel zu bringen und für die nötige Klarheit zu sorgen. Sie können uns sozusagen als Wegweiser dienlich sein.



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Hellseherin Maria

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